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Die Adverbialbestimmung
Die Umstandsbestimmung |
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Eine Adverbialbestimmung ist eine Ergänzung, die die im Satz ausgedrückte Handlung oder den im Satz ausgedrückten Zustand näher bestimmt. Die deutsche Bezeichnung für Adverbialbestimmung ist Umstandsbestimmung. Andere Bezeichnungen sind das Adverbial (Plural: die Adverbiale) und das Adverbiale (Plural: die Adverbialien).
Adverbialbestimmungen können sowohl nach ihrer Form als auch nach ihrer Bedeutung eingeteilt werden:
| Bedeutung |
Welche Bedeutung haben Adverbialbestimmungen? |
| Form |
Welche Wortarten können Adverbialbestimmung sein? |
Freie, obligatorische und fakultative AdverbialbestimmungenAdverbialbestimmungen können freie Angaben oder obligatorische Ergänzungen sein. Ob eine Adverbialbestimmung frei oder obligatorisch ist, hängt vom Prädikat und der von ihm bestimmten Satzstruktur ab. Gewisse Satzstrukturen verlangen immer eine Adverbialbestimmung (= obligatorische Ergänzung), während andere Adverbialbestimmungen weggelassen werden können (= freie Angabe).
Eine Zwischenposition nehmen gewisse Ergänzungen ein, die zwar weggelassen werden können, die aber sehr stark mit der Bedeutung und der Valenzstruktur des Verbs verbunden sind. Zu den fakultativen Ergänzungen gehören u. a. Ortsangaben bei Verben wie stehen, liegen, sitzen sowie allgemein die Richtungsangaben:
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Freie Adverbialbestimmungen
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Gebundene Adverbialbestimmungen
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Freie Angabe
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Obligatorische Ergänzungen
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Fakultative Ergänzungen
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| Er ist heute Morgen angekommen. |
Die Sitzung dauerte zwei Stunden. |
Die Vase steht auf dem Tisch.
Sie fuhr nach Dresden.
Er schießt den Ball ins Tor.
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Er ist angekommen. |
NICHT: Die Sitzung dauerte. |
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| Sie arbeiten in München / viel. |
Sie wohnen in München / schön. |
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Sie arbeiten. |
NICHT: Sie wohnen. |
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| Er polierte das Glas mit einem Tuch. |
Er schlug mir das Glas aus der Hand. |
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Er polierte das Glas. |
NICHT: Er schlug mir das Glas. |
Siehe auch Satzbaupläne: Gebundene Ergänzungen und freie Angaben.
Objekt oder Adverbialbestimmung
Wenn ein Nomen oder eine Nomengruppe Objekt ist, kann immer auch das entsprechende Personalpronomen verwendet werden. Ist der Ersatz durch das entsprechende Personalpronomen nicht möglich, handelt es sich NICHT um ein Objekt, sondern um eine Adverbialbestimmung.
| Objekte |
Adverbialbestimmungen |
| Er liest ein Buch. |
Er liest den ganzen Tag. |
| Er liest es. |
NICHT: Er liest ihn. |
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| Wir erinnern uns jenes Tages. |
Er kam eines Tages hierher. |
| Wir erinnern uns dessen. |
NICHT: Er kam dessen hierher. |
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| Sie wartet auf den Bus. |
Sie wartet auf dem Bahnhof. |
| Sie wartet darauf**/auf ihn. |
NICHT: Sie wartet darauf **/auf ihm. |
**Sonderfall: Wenn das Nomen in einem Präpositionalobjekt kein Lebewesen bezeichnet, muss durch ein Pronominaladverb (seltener durch Präposition+Pronomen) ersetzt werden können.
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